Spenden statt Schenken

5.000 € für den Wiederaufbau des Lebenshilfehauses Kreis Ahrweiler
Ein Jahr nach der Flutkatastrophe im Ahrtal besuchen Michael Baulig und Stefan Mirow den Verein Lebenshilfe Kreis Ahrweiler
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Ein Jahr nach der Flutkatastrophe im Ahrtal besuchen Michael Baulig und Stefan Mirow den Verein Lebenshilfe Kreis Ahrweiler
» WeiterlesenDer SWR berichtet in einem 6-minütigen Beitrag über die schwierige Suche nach einem Grundstück für das neue Lebenshilfehaus. In der ARD Mediathek ist der Beitrag bis 21.07.2023 verfügbar.
» WeiterlesenZum Jahrestag der Flutkatastrophe kehrt T-Online Redakteur, Lars Wienand, zurück und berichtet erneut über die Flutnacht und deren Folgen.
» WeiterlesenLebenshilfe sucht Grundstück
Ein Jahr ist vergangen, seit eine bis dahin unvorstellbare Flutkatastrophe das Ahrtal heimsuchte. Besonders schwer traf es die Lebenshilfe im Landkreis Ahrweiler. Bundesweit erinnert die Lebenshilfe in diesen Tagen an die 13 Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 in den Wassermassen starben. Zwölf von ihnen lebten seit vielen Jahren im Lebenshilfehaus in Sinzig, eins der Opfer wurde in der eigenen Wohnung ambulant betreut.
Unendlich dankbar ist die Lebenshilfe für die riesige Hilfs- und Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Die Katastrophe hat gezeigt, dass die Gesellschaft an der Seite von Menschen mit Behinderung und ihren Familien steht.
Der Wiederaufbau für die Lebenshilfe in Ahrweiler ist eine große Herausforderung und scheint fast unmöglich. Zurück in das alte Wohnheim können die Bewohnerinnen und Bewohner nicht. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind zwischenzeitlich gut untergebracht. Allerdings wird nach einer dauerhaften neuen Unterbringung gesucht. Die Bewohnerinnen und Bewohner wollen gerne wieder noch Sinzig, der Ort war zur Heimat geworden. Neue Grundstücke in Sinzig sind aber nur schwer zu finden. Hinzu kommen Fachkräftemangel und Rohstoffengpässe, die die ganze Region zusätzlich belasten. Die Lebenshilfe bleibt aber zuversichtlich, bald wieder eine dauerhafte Unterbringung und Heimat für die Bewohnerinnen und Bewohner zu finden.